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Domain registrieren

Domains als Marketinginstrument

Eigene Webseite in drei Schritten:

Hoster wählen, Domain registrieren, Webspace mieten
Für eine einfache statische Seite mit 5 – 10 Unterseiten (oder auch mehr, aber was soll ein spezialisierter Sprachdienstleister mit mehr?) völlig ausreichende Angebote gibt es für weniger als 6,99 Euro bis 9,99 Euro im Monat – und die Domain gleich dazu. Das technische Know-how, das erforderlich ist, um ein paar einfache Seiten zu erstellen und ins Netz zu bringen, ist eine Kleinigkeit gegen das, was Technische Übersetzer sich für die Handhabung ihrer komplexen CAT-Tools, DTP-Programme und den Ex- und Import verschiedenster Datenformate usw. draufschaffen müssen.

Die Webhostlist bietet zahlreiche Tipps zur Wahl des geeigneten Hosters und direkte Links zu den Angeboten. Auf der Seite des Anbieters findet man dann auch gleich das entsprechende Formular, um zu prüfen, ob die gewünschte Domain noch frei ist. Von dort aus kann man sich im Schlaf durchklicken, die Domain registrieren und das gewünschte Webpaket dazu bestellen. Fertig.
Den Hoster oder das Webpaket kann man jederzeit wechseln, falls der Bedarf sich ändert oder man sich irgendwie vergriffen hat. Gedanken machen sollte man sich aber über die Wahl der Domain, denn eine Domain muss wachsen, sich das Vertrauen der Suchmaschinen (”trust”) erarbeiten, verlinkt werden usw., sollte man also nicht von heute auf morgen wechseln.

Gemeinhin wird behauptet und z. T. auch nachgewiesen (siehe hierzu aber auch die dortigen Kommentare), dass die Übernahme von Keywords in den Namen der Domain sich positiv auf die Position in den Ergebnislisten der Suchmaschinen auswirkt. Ich persönlich gehöre eher zu denen, die sagen: Auch wenn es ein paar Punkte bringt, irgendwann wird alles zu blöd und mit einer www.keyword1-keyword2-keyword3.de-Domain kann man sich auch zum Affen machen. Einen aussagekräftigen Eigennamen oder den Firmennamen als Domain ziehe ich jederzeit vor. Die Keywords kann man auch für die Ordner und die URLs der Unterseiten verbraten. Das reicht.

Übrigens:
Viele Web-Kataloge sortieren alphabetisch – adatrad kommt vor XYZ-Übersetzungen. In der Hamburger Morgenpost gab es immer diese wunderbaren Anzeigen, die man morgens um 5:00 in der Bar durchgeblättert hat, wenn man gar nicht mehr wusste, wohin.

Deine eigene Domain
Die Domain ist sozusagen Deine Hausanschrift im Internet. Anstelle von umständlichen Nummern, mit denen sich Computer untereinander identifizieren, nutzt die Domain einen normalen Namen, um Internetseiten aufzurufen. So tippst Du zum Beispiel www.webhostlist.de ein, um auf diese Seite zu gelangen, und nicht eine umständliche Nummer wie 62.146.43.10.

Anschriften im Internet haben zwei Besonderheiten:
Erstens enden Sie immer mit einer bekannten Endung, der sogenannten Top-Level-Domain. So steht zum Beispiel das Kürzel .de für deutsche Internetangebote. Und zweitens kann jeder Name innerhalb einer solchen Top-Level-Domain nur einmal vergeben werden. So kann es zum Beispiel nicht zwei verschiedene webhostlist.de geben. Die beliebtesten Endungen im Internet zeige ich auf der rechten Seite, zusammen mit (ungefähren) Preisinformationen sowie Providern, die eine solche Registrierung anbieten.

 

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