Der Einsatz von Text- und Lehrbüchern in digitaler Form, sogenannten E-Books, gewinnt im Bildungsbereich zunehmend an Bedeutung. Lehrpersonal sollenTextbücher in Zukunft eigenständig umgestalten können. Um die neue Form des Lesens im schulischen und akademischen Umfeld attraktiver zu gestalten, hat das US-Verlagshaus Macmillan nun eine neuartige Software namens 'DyamicBooks' präsentiert, die den jeweiligen Lehrenden bislang völlig ungeahnte Möglichkeiten im Umgang mir E-Book-Inhalten eröffnen soll. Diese können künftig vom Lehrpersonal eigenständig editiert und an die individuellen Bedürfnisse der betreuten Schüler und Studierenden angepasst werden. 'Im Grunde genommen können Lehrende einfach online gehen, sich in das Autoren-Tool einloggen, den jeweiligen Content betrachten und alle Änderungen vornehmen, die sie durchführen wollen', fasst Macmillan-Präsident Brian Napack die wesentliche Neuerung des DynamicBooks-Konzepts gegenüber der New York Times zusammen. So könnten beispielsweise ganze Kapitel gelöscht, umstrukturiert oder mit eigenen Unterrichtsprogrammen, Notizen, Fotos, Grafiken und Videos ergänzt werden. Auch das Umschreiben einzelner Textpassagen ist Napack zufolge problemlos möglich.
»Unis und Autoren interessiert Bei den Verantwortlichen im Bildungssektor scheint der DynamicBooks-Ansatz auf fruchtbaren Boden zu stoßen. 'Die Idee, dass man die Möglichkeit hat, ein Textbuch selbständig feiner abzustimmen, gefällt mir. Es gibt so gut wie überall Textteile, die vom Fakultätspersonal hier oder da anders gestaltet werden würden', meint etwa Todd Ruskell, Physik-Hauptdozent an der Colorado School of Mines, wo bereits erste erfolgreiche Testläufe mit der neuen Software durchgeführt worden sind. DyamicBooksAuch auf Seiten der Lehrbuch-Autorenschaft sieht man durchaus Potenzial in diesem Konzept. 'Das neue E-Book-Programm gibt uns die Möglichkeit, den Prozess der Einbeziehung von Verbesserungsvorschlägen, die man oft während der Revision von Print-Editionen erhält, zu beschleunigen', urteilt Neil Comins, Autor des bekannten Astronomie-Textbuchs 'Discovering the Universe'.
» Marktstart im August 2010 Bis die 'dynamischen' digitalen Lehrbücher von Macmillan für alle interessierten Bildungseinrichtungen sowie deren Schüler und Studenten zur Verfügung stehen, wird es allerdings wohl noch einige Zeit dauern. Fritz Foy, Senior Vice President im Bereich Digital Content des US-Verlagshauses, rechnet mit einem Marktstart frühestens im August 2010. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen dann insgesamt rund 100 verschiedene Titel im DynamicBooks-Angebot zu haben sein. Vertrieben werden die editierbaren E-Books dann sowohl über die DynamicBooks-Webseite, als auch über die Bibliotheken kooperierender Bildungseinrichtungen. Der veranschlagte Preis für die digitalen Werke, die neben einem herkömmlichen PC oder Laptop auch auf Apple-Geräten wie iPhone oder iPad nutzbar sein sollen, wird dabei deutlich geringer ausfallen als der traditioneller Print-Lehrbücher, so Foy. pteDyamicBooks. Mehr ...
24.02.2010 USA
» E-Book-Geschäft: Steiler Höhenflug Im vergangenen Jahr sind in den USA drei Mal mehr elektronische Bücher verkauft worden als 2008. Laut International Digital Publishing Forum (IDPF) erreichte der Jahresumsatz rund 165,8 Millionen Dollar (ca. 122 Millionen Euro) zu Großhandelspreisen. Das entspricht einem Endkunden-Umsatz von etwa 300 Millionen Dollar. 2008 lag der E-Book-Umsatz laut IDPF bei 53,5 Millionen Dollar. Die IDPF-Statistik ist allerdings unvollständig. Bibliotheksumsätze und Schul- und Fachbuchverkäufe sind nicht enthalten. Außerdem liefern nur zwölf bis 15 Verlage regelmäßig ihre Zahlen. Mit Vorsicht sind daher auch die jüngsten Zahlen der amerikanischen Verlegervereinigung AAP zu bewerten. Legt man die Daten der 13 am AAP-Panel beteiligten Verlage zugrunde, ergibt sich ein Jahresumsatz von 169,5 Millionen Dollar. Der Marktanteil wäre nach dieser Berechnung im Jahr 2009 von 1,2 Prozent 2008 auf 3,3 Prozent gestiegen.
Veränderungen im amerikanischen E-Book-Markt durch den Einstieg großer Mitbewerber prognostiziert die Analyse eines Credit-Suisse-Mitarbeiters. Der Start des iBook-Store von Apple und der Launch von Google Editions könnte den 90-prozentigen Marktanteil von Amazon auf 35 Prozent drücken. Für Unwillen in der Netzwelt sorgt die Absicht vieler Verlage, nur kopiergeschützte Bücher über Apples iBook-Store zu vertreiben. Da Apple für den iPad ein eigenes Kopierschutz-System verwendet und nicht die verbreitete Adobe-Software, könnte die Übertragung von E-Books auf andere Trägermedien blockiert werden.
Meine EBOOK-EMPFEHLUNG: DATING CODE Der Dating-Code – Wie Sie praktisch jede Frau rumkriegen Wo machen heute die meisten Leute neue Bekanntschaften oder finden gar die Frau fürs Leben? Nein, nicht mehr am Arbeitsplatz, sondern im Internet. Mittlerweile werden schon über ein Drittel der neuen Bekanntschaften über Partnervermittlungen, Singlebörsen oder andere Communitys gemacht. Tendenz steigend! Tags: E-Books
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Politik 2.0, Cloud Computing, Geldverdienen im Internet: Worüber der Zukunftskongress DLD vor einem Jahr diskutierte – und was daraus wurde. Eine Bilanz. Von FOCUS-Online-Autorin Claudia Frickel Es geht um die Zukunft in der digitalen Gesellschaft. Seit 2005 treffen sich in München jährlich auf Einladung der Hubert Burda Media (u.a. FOCUS, Bunte) internationale Experten aus allen Bereichen, um auf der Konferenz DLD (Digital Life Design) über gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Herausforderungen zu diskutieren. Vor allem die dramatischen Umbrüche der Informationsgesellschaft, die zunehmende Digitalisierung und die fortschreitende Bedeutung des Internets dominieren die Gespräche.
Der emotionale Aspekt So auch Januar 2009. Damals besuchte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg überraschend den DLD-Kongress – und war der Star der Stunde. Kein Wunder: Soziale Netzwerke wie Facebook sind Erfolgsmodelle. Das Geheimnis erfolgreicher Websites war so auch eine der brennenden Fragen nicht zuletzt auf dem DLD 2009. Wie zieht man User millionenfach an? Einfach und unkompliziert müssten die Angebote sein, so YouTube-Gründer Chad Hurley. Google-Vizepräsidentin Marissa Mayer erklärte: „Der emotionale Aspekt spielt eine wichtige Rolle“. Menschen brauchten „das Gefühl, dass sie beteiligt sind, dass sie teilen oder kommunizieren können.“
Tatsächlich: 2009 war das Jahr der Netzwerke – und des jungen Kommunikationsdienstes Twitter. Die Microblogging-Plattform hat sich vom belächelten Spielzeug zum mächtigen Werkzeug für die Masse entwickelt: Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Iran, nach Michael Jacksons Tod oder dem Amoklauf von Winnenden bot die Plattform Tausenden die Möglichkeit zum Austausch. Und Facebook? 350 Millionen Menschen weltweit nutzen inzwischen das soziale Netzwerk – ein gigantischer Aufstieg der einstigen Campus-Plattform aus den USA.
Geld verdienen im Internet Doch gerade angesichts des Booms von Communitys wie Facebook und Twitter stellt sich eine andere Frage: Ist das ein Geschäftsmodell? Eine erfolgreiche Plattform allein garantiert dies noch nicht. „You get lousy pennies on the Web“, sagte Verleger und DLD-Mitveranstalter Dr. Hubert Burda auf dem DLD 2009. Das vielbeachtete Zitat trat eine Debatte los, die bis heute anhält: Werden vor allem Medienmarken künftig im Internet Geld verdienen können – und wenn ja, wie? Mehr ...
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Internet Explorer 9 - Erster Blick auf die neue JavaScript-Engine Dieses Video zeigt ein Interview mit den für die JavaScript-Engine zuständigen Entwicklern im Internet Explorer 9-Team. Sie ermöglichen einen ersten Blick auf die neue JavaScript-Engine des IE9 und zeigen, dass die neue Version des Microsoft-Browsers in Sachen JS-Leistung schon zu diesem frühen Zeitpunkt in der Entwicklung beinahe ebenso schnell arbeitet wie die aktuellen Firefox-Betas oder Chromes V8.
PDC: Microsoft stellt Internet Explorer 9 in Videos vor Microsoft hat vor kurzem anlässlich der Professional Developers Conference 2009 einen ersten Ausblick auf den Internet Explorer 9 gegeben. Inzwischen haben die Entwickler über das Portal Channel 9 eine Reihe von Videos veröffentlicht, die näher darauf eingehen. Im ersten Video zeigt der für den Internet Explorer zuständige General Manager Dean Hachamovitch, wie die kommende Version von Microsofts Browser mit Hilfe der in DirectX enthaltenen Direct2D-Funktionen Webinhalte beschleunigt darstellen kann. Die Entwickler zeigen, wie jede Webseite künftig mit Hilfe von D2D besser und schneller dargestellt werden soll.
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