TWITTER..Gezwitscher.. Zwitscher.. Türülü…Alles über Tweetdeck, das Programm für Twitter-Profis – Watch Video!

Mai 26th, 2010

Obwohl ich Twitter täglich und auch richtig massiv nutze, konnte ich mich bislang nie an eines der vielen Zusatzprogramme gewöhnen, mit denen man Twitter nutzen kann – bis Tweetdeck Version 034.2 kam. Diese Software hat einige entscheidende Features, die einem das Leben bei Twitter enorm erleichtern und einfach praktisch sind. Hier zum Thema bzw. Artikel möchte ich Euch die wichtigsten Funktionen zeigen, verschweige aber auch nicht die Nachteile. Denn noch ist Tweetdeck nicht ganz da, wo es sein könnte. ” FOLLOW ME ON TWITTER

 

Bemerkung:
Hier noch ein anderes Hammer-Tool aus USA genannt TweetAttacks mehr.. Infos, das nutze ich selber nur noch (Tweet-Deck nur für zwischendurch).

 

TweetAttacks – The Ultimate Twitter Marketing Software for Total Twitter Domination

Wenn Sie nachweislich dieses Tool über meinen Link kaufen bekommen Sie von mir kostenlose Hilfestellung über meinen GVO Online Confenrence Room, oder via Skype.

Twitter ist bekanntlich ein Dienst, auf dem ich Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge veröffentlichen und von anderen abonnieren kann. So weit, so schlicht. Trotzdem kann sich Twitter wunderbar in einen Mix aus verschiedenen Kanälen einordnen, über die man Informationen verbreitet. Ich habe das ja gerade neulich in diesem Artikel beschrieben. Mehr über Twitter außerdem im Twitter-Kompendium.

Je länger und je intensiver man Twitter nutzt, desto unübersichtlicher wird es aber. “Folgt” man mehr als 100 Leuten (hat man also ihre Nachrichten abonniert), wird es doch schon unübersichtlich. Es gibt bei Twitter keine Gruppen und die Suche ist ein zusätzlicher Service, für den man eine eigene Seite aufruft.

Das kann Tweetdeck
Tweetdeck schafft Abhilfe, in dem es Spalten einführt. Und diese Spalten können nun entweder alle Twitter-Kontakte enthalten, selbst angelegte Gruppen oder die Ergebnisse von Suchanfragen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, die Inhalte dieser Spalten zu filtern. Will ich beispielsweise nur die neuesten Linktipps sehen, lasse ich die Tweets (Nachrichten) nach “http” filtern. Das geht wunderbar schnell und nahtlos.

Durch die Gruppen kann man seine Twitter-Kontakte nun sehr gut sortieren. Jeder wird da andere Bedürfnisse haben, aber ich finde es z.B. sinnvoll, sie inhaltlich einzuordnen. Manche sind persönliche Freunde, andere verfolgt man aus beruflichem Interesse. Durch die Gruppen kann man das alles wunderbar entzerren.

Und die Suche habe ich durch Tweetdeck als wunderbare Inspirationsquelle entdeckt. Man kann hier die wichtigen Begriffe aus dem eigenen Themengebiet eingeben und schauen, was gerade darüber geschrieben wird. Oder aber man verfolgt bestimmte Schlagwörter, die bei Twitter “Hashtags” heißen. Hier das Gelbeseiten Buch “Twellow.com” für Twitter, ein sehr gutes Tool zur Suche, ein Twitter-Analyse-Tool “ Tweetanalyzer.com ”.

Hierüber werden oftmals bestimmte Themen oder Ereignisse kenntlich gemacht. So hatte ich beispielsweise während des BarCamps in Hamburg eine eigene Spalte nur für die Suche nach “bchh08″. Damit hatte ich Tweets zum BarCamp jederzeit im Blick und wusste, was gerade los war oder was andere über die Sessions dachten, in denen sie gerade waren.

Es gibt einige weitere Annehmlichkeiten, wie das komfortable Schrumpfen von langen Webadressen und einiges mehr. Inzwischen kann man auch mit Tweetdeck mehrere Twitter-Accounts zugleich nutzen. Das ist praktisch für alle, die bereits mehrmals auf Twitter vertreten sind – privat, für die Firma, für ein Projekt usw.
Rundum eine witzige und vor allem praktische Sache für den Twitter-Süchtigen von heute.

Kleiner Trick: Wenn man einen eigenen Tweet in Tweetdeck sieht, kann man bei dem genau wie bei jedem anderen auch auf den Twitternamen klicken und bekommt dann zumindest seine eigenen Profildaten angezeigt. Nicht sehr praktisch, aber es funktioniert.

Voraussetzungen und Installation
Tweetdeck läuft auf Windows, Mac OS X und Linux. Dazu setzt es Adobe AIR voraus, das man zunächst installieren muss. Adobe AIR ist eine “Laufzeitumgebung”.

In der Praxis heißt das: Es gibt Programme, die zwar AIR voraussetzen, denen dafür aber das Betriebssystem egal ist. Zudem können Entwickler für AIR-Applikationen auf das zurückgreifen, was sie über HTML, JavaScript, Ajax, Flash und Flex wissen.

Wichtige Tipps für den Einstieg
Das zunächst wichtigste Element ist die Symbolleiste am oberen Rand:

Das sind:

1. Mit einem Klick hierauf wird das Eingabefeld für einen neue Tweet angezeigt oder ausgeblendet.

2. Legt eine Spalte mit den Tweets all der Leute an, denen man folgt – falls die nicht schon vorhanden ist. Das entspricht also dem, was man im angemeldeten Zustand auf Twitter sehen würde.

3. Legt eine neue Gruppe an. Man gibt der Gruppe einen Namen und fügt dann Kontakte hinzu, in dem man sie aus allen Kontakten auswählt. Das kann recht mühsam sein. Man hat aber später die Möglichkeit, einen Twitterer einer vorhandenen Gruppe hinzuzufügen.

4. Startet eine Suche, die dann als eigene Spalte erscheint, dort bleibt und sich selbst aktualisiert.

5. Öffnet eine Spalte mit allen Tweets, die “@twittername” enthalten, die so genannten Replies. Das ist eine rudimentäre Chat-Funktion in Twitter, mit der man Nutzer direkt ansprechen kann. Praktisch: Auf der Twitter-Website werden nur solche Replies gefunden, die den Twitternamen am Anfang stehen haben, hier hingegen alle, egal wo der Name steht.

6. Öffnet eine Spalte für die Direct Messages. Darüber kann man einen anderen Twitter-Nutzer direkt anschreiben, ohne dass es die anderen sehen – sofern man einander folgt.

7. Öffnet eine Spalte mit den Tweets, die man als “Favorit” gekennzeichnet hat.

8. Twitscoop: Öffnet eine Spalte, in der die aktuell viel auftauchenden Begriffe zu finden sind.

9. Eine Verknüpfung zum “Video-Twitter” 12seconds.tv, die ich selbst noch nicht ausprobiert habe.

Außerdem finden sich am unteren Rand jeder Spalte diese Knöpfe:

Das sind:

1. Spalte eins nach links verschieben.

2. Tweets in der Spalte filtern (öffnet ein Eingabefeld für das, was gesucht werden soll)

3. Alle Tweets als “gesehen” markieren.

4. Alle gesehenen Tweets entfernen.

5. Überhaupt alle Tweets entfernen.

6. Spalte eins nach rechts verschieben.

Es gibt noch weitere solcher Buttons, um die Einstellungen zu öffnen usw., aber ich denke, einen ersten Eindruck habt Ihr jetzt gewonnen.

Video by Jan Tissler
Damit Ihr Euch ein Bild von Tweetdeck machen könnt, zeige ich es Euch hier in diesem Screencast:
Ein Blick auf TweetDeck, das Programm für Twitter-Profis auf Vimeo.
Mehr Informationen über Tweetdeck und der offizielle Download…

Kategorien: Twitter Virale Marketing

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Viral-Marketing – Der Mund macht die Musi

Mai 23rd, 2010

Als Viral-Marketing bezeichnet man alle Techniken, Kunden zu animieren, angebotene Produkte und Dienstleistungen weiter zu empfehlen. Eine anfänglich überraschende, unerwartete, möglicherweise sogar (für die Zielgruppe) sensationelle Botschaft verbreitet sich von Mund zu Mund wie ein Virus. Viral-Marketing geht davon aus, daß der Mundpropaganda eine große, oft zu unrecht vernachlässigte Bedeutung zukommt und unterstützt die spontane Mundpropaganda von Kunden aktiv, indem sie zur Mundpropaganda auffordert und den Kunden Mittel dafür zur Verfügung stellt. 

Wenn man Kunden aktiv werden läßt, riskiert man eine unkontrollierte Weiterentwicklung der Marketing-Botschaft,  Beschleunigung oder Verlangsamung der Verbreitungsgeschwindigkeit,  Ausdehnung, Verkürzung oder Verlagerung des Verbreitungsgebietes und  Ausdehnung oder Begrenzung der Zielgruppen oder auch die Ansprache von Zielgruppen, die man nicht erwartet hat oder auch unerwünscht sind. 

Diese ungesteuerten Veränderungen können nützlich sein, weil man damit Zielgruppen erreicht und Effekte erzielt, an die man im Planungsprozeß gar nicht gedacht hat. Sie können aber auch zu unerwünschten Effekten führen. Deshalb muß die Entwicklung des Inhalts der Botschaft, ihrer Verbreitungsgeschwindigkeit und -richtung laufend beobachtet werden. Es müssen Beobachtungspunkte definiert und eingerichtet werden.

 Und es müssen Maßnahmen vorbereitet werden, mit denen die Entwicklung notfalls in die gewünschte Richtung gedreht werden kann. Die Steuerung dieser Prozesse läßt sich vergleichen mit der Steuerung eines Segelschiffes in unbekannten Gewässern ohne Lotsen und ohne Seekarte. Man muß auf den Wind achten, das Wetter, den Abstand zum Meeresboden ausloten und dann ab und zu die Segel passend setzen und in die richtige Richtung steuern.

Die Effekte des Virales Marketing sind nur begrenzt planbar. Sie hängen weniger vom Marketingbudgetvolumen ab als von der Kreativität der Macher. Malcolm Gladwell hat in seinem Buch “Der Tipping Point” die Planungsparameter genannt:
das Virus (Stickiness-Factor), 
die Überträger (The Few) und 
der Nährboden (Power of Context).

Viral Marketing

Der Mund macht die Musik. Weitersagen lohnt sich. Die beste Werbung ist und bleibt das Lippenbekenntnis.
Ein Tipp von Freunden. Was sie empfehlen wird gekauft. Gnadenlos.

Weil wir ihnen vertrauen.

Und unseren Vertrauten höchste Aufmerksamkeit schenken, ihre Kompetenz nicht allzu kritisch hinterfragen und hinter ihrer Empfehlung nicht den schnöden Mammon vermuten.

Die Glaubwürdigkeit eines langjährigen Freundes hat wohl zweifelsohne eine andere Qualität, als die eines 30-sekündigen Werbespots. Egal wie gut dieser gemacht ist.

Wie funktioniert Viral Marketing? (Virales Marketing)

Überraschende, unerwartete, sensationelle, witzige oder einfach nur informative Botschaften verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Von Mund zu Mund. Wie ein Virus eben.

Doch Viral Marketing kontrolliert die Überträger, das Verbreitungsgebiet und die Verbreitungsgeschwindigkeit. Das ist der kleine, aber feine Unterschied. Wenn man ihn beherrscht.
Den äußerst ansteckenden und nicht minder effizienten Virus Viral Marketing.

Viral Marketing ist, auf den Punkt gebracht, die Kunst, die Mund-zu-Mund-Propaganda geschickt anzustoßen und die Verbreitung dann automatisiert ablaufen zu lassen. Professionalisierte Flüsterpost.

Das gilt im Prinzip Offline wie Online. Aber in keinem anderen Medium lassen sich Botschaften so schnell und so kostengünstig verbreiten wie es im Internet möglich ist. Per E-Mail, in Online-Foren oder Chatrooms.
Viral Marketing, oder: empfehlen Sie uns weiter.

Verbreitungsgebiet des Viral Marketing

WWW ist die neue Heimat. Im World Wide Web gedeiht der Virus Viral Marketing. In Hochgeschwindigkeit nimmt er seinen epidemischen Verlauf. Fernab von Streuverlust oder Tausender-Kontakt-Preis. Auch mit Visits oder Downloads ist der grassierende Online-Virus nicht zu fassen. Bei Viral Marketing zählt Masse mit Klasse. Die Verbreitung erfolgt massiv, autark, dezentral und unkontrolliert. Kurzum: Lawinenartig.

Denn die Multiplikatoren sind die User. Und die haben ihre eigenen Gesetze. Sie haben Spaß an der Viral Marketing Botschaft.

Auch weil sie die Art und Weise nicht als störende Werbung empfinden. Im Gegenteil. Eher als launige Abwechslung.
Als hübsch verpackte Unterhaltung.

Überträger des Viral Marketing

Jeder Virus braucht sein soziales Netzwerk. Menschen also, die miteinander kommunizieren. Von Mund zu Mund, oder wie beim Viral Marketing von PC zu PC.
Sonst kann sich der Virus nicht verbreiten.

Viral Marketing macht sich genau dieses, unser natürliches Mitteilungsbedürfnis zu nutze, fördert den massenhaften Dialog. Durch Anreize wie Prämien, Filmchen, kostenlosen Downloads,
Gästebücher, Geschenkgutscheine oder witzige Sprüche. Dadurch werden die Surfer selbst motiviert, die Werbung weiterzusenden.

Das ist das Ziel. Nicht der Weg.

Und die Verbreitung erfolgt beim Viral Marketing wie bei einer Virusinfektion. Nur dass die Überträger meistens davon wissen und absichtlich aktiv werden. Der Kunde als Anbieters. Er ist es, der Werbeslogans oder
Produkte an Freunde und Bekannte weitervermittelt.

Das hebt die Laune und den Umsatz.

Inkubation des Viral Marketings

Nicht kleckern, sondern klotzen. Insofern kann bei Viral Marketing nicht von einer Tröpfcheninfektion, sondern wohl eher von einer epidemischen Verbreitung gesprochen werden.

Das Internet kennt keine Grenzen. Und Viral Marketing hat viele Gesichter. Mal hochintergrativ, mal weniger. Das hängt davon ab wie stark der User infizieren soll.
Als hochintergrativ beispielsweise bezeichnet man das Affiliate Marketing, Expertenportale oder virtuelle Communities – also die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Meinungen wie es beispielsweise ciao.com macht.

Als eher geringintergrativ sind Hinweise in Newslettern zu bewerten, die Abonnenten motivieren, den Newsletter weiter zu empfehlen. Oder Eintragungen in Such- oder Linklisten, aber auch die Möglichkeit zur
Weiterempfehlung durch so genannte Mailto-Aufforderungen, Gästebücher, Gewinnspiele, E-Cards oder kostenlose Downloads wie Bildschirmschoner oder Musiktitel. Wobei geringintergrativ nicht meint, dass der Virus schwächer ist.

Denn gerade kostenlose Downloads werden immer wieder gerne genommen. Viral Marketing ist – egal ob hochintergrativ oder geringintergrativ –  ein äußerst kostengünstiges Mittel,
User auf die eigene Webpage zu locken.

Nebenwirkungen des Viral Marketings

Nicht ohne Risiken und ohne Nebenwirkungen. Das gilt auch für den Virus Viral Marketing.

Genauso schnell wie sich gewollte Marketing-Botschaften über Newsgroups, Mailinglisten oder Chats verbreiten, entstehen im Gegenzug so genannte „Hate Sites“. Und wer einmal auf dem Index steht, der wird die Geister,
die er rief schwer wieder los.

Grundsätzlich sollte man sich also gründlich überlegen, ob man sich mit dem Virus negative Assoziationen einfängt oder den möglichen Ansturm durch das Viral Marketing überhaupt bewältigen kann.

Ist der Virus einmal im Umlauf, lässt sich seine Verbreitung schwer wieder in den Griff bekommen.

Für Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich also am besten gleich an http://twitter.com/amaxline

Beispiele des Viral Marketings

Der direkte Draht zum Kunden führt über die Hintertür. Unauffällig, alles andere als plump. Keine „windige“ Werbebotschaft liegt dem Viral Marketing zu Grunde, sondern ein ehrlich gemeinter Rat eines Vertrauten.
Viral Marketing kennt keine Grenzen.

Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die erfolgreichen Beispiele:
Hotmail ist so eines. Mit dem Zusatz „Get your private, free email at Hotmail.com“, schickten Hotmail-Kunden ohne es zu wissen Werbung auf die Weiterreise an ihre Freunde.
Der User in der Rolle des „Verkäufers“. Innerhalb kürzester Zeit konnten mittels Viral Marketing über 12 Millionen Hotmail-.Abonnenten gewonnen werden.

Gerne wird in diesem Zusammenhang auch „The Blair Witch Project” zitiert. Durch die gezielte Werbung und Streuung von Informationen über den Film, war dieser schon lange vor Start bekannt.
Aus einem Budget von 2,5 Millionen Dollar und einem Marketing-Etat von 25 Millionen Dollar wurden an der Kinokasse letztlich rund 245 Millionen Dollar.
http://www.youtube.com/watch?v=EXuioY0yABE

Kategorien: Allgemein

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Endlich Traffic!!

April 9th, 2010

Du fragst Dich schon eine Weile, nein Du zermarterst Dir das Hirn, es läßt Dich nicht mehr einschlafen, weil Dein Internet-Geschäft nicht in die Puschen kommt? Das große Problem aller Probleme mit dem Online-Marketing: WIE KRIEG ICH NUR BESUCHER AUF MEINE SEITE? Glaube mir, das kenne ich nur zu gut! Gerade Einsteiger haben nicht die notwendige Erfahrung, die viele, viele andere vor ihnen schon gesammelt haben.

Aber glücklicherweise haben von denen, die die Hürden des Anfangs schon erfolgreich “umschifft” haben, einige Gurus ihre geheimen Kenntnisse und Tricks niedergeschrieben. Gerade eben lese ich einen solchen Report, der mir verrät, wie ich in noch kürzerer Zeit Heerscharen von Visitors effektiv auf meine Artikel und Produkte lenke. Ich werde, wenn ich diesen Report durchgelesen habe, Dir auch hier an dieser Stelle ein paar Dinge die ich erfahren habe, weitergeben.  Du solltest daher später unbedingt wieder einen Blick auf diese Seiten werfen!

Den Report kann man übrigens hier downloaden: e-books-e-book.com

Kategorien: eBook, internet

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iTüpfel – Deutschlands Regulationspolizei hat wieder zugeschlagen

April 2nd, 2010

Ich wähle den Begriff “Regulationspolizei” nicht von ungefähr, da ich gerade erst in einem Bericht (cnn.com) gelesen habe, dass in Saudi-Arabien ein libanesischer Staatsbürger auf Pilgerreise in Medina von der dort allgegenwärtigen Religionspolizei wegen angeblicher Zauberei verhaftet und zum Tode verurteilt wurde und heute hingerichtet werden soll.

Nun – ganz so dramatisch sind die Zustände und die zu erwartenden Strafen hierzulande (noch) nicht, und das ist auch ein anderes Thema. Jedoch haben viele Menschen hier in Deutschland ebenso mit einer Überregulierung und unkonstruktiven Stimmungsmache zu kämpfen, die bis in den privaten Bereich der freien Entscheidung reicht. Sind wir doch keine mündigen, gebildeten und denkenden Menschen hier? Was ist die Absicht hinter diesem Gängelband?

In einem Bericht (Quelle: Spiegel Online) zum Testbericht der April-Ausgabe von Stiftung Warentest war zu lesen, dass 9 Online-Shops und 3 spezielle Shops für Hörbuch-Downloads getestet wurden. Getestet wurde unter anderem die Bedienung, die Suche, Kaufberatung, Preise, der Bestellablauf, Download, die Dateiqualität und … das berüchtigte Kleingedruckte. Während bei einigen Online-Shops die Suchfunktionalität bemängelt wurde, war es anderenorts der Fakt, dass nur kopiergeschützte Dateien (nur auf PC, aber nicht auf dem iPod/iPhone), so bei Napster und bei Nokia, erhältlich waren. Alles schön und gut zu wissen!

Dass jedoch Online-Shops wegen “mangelhafter” AGBs (“unwirksame Klauseln“)  abgewatscht werden und nur dadurch ungeachtet sonstiger Qualitäten in dem Test schlecht wegkommen, geht für meine Begriffe ein wenig über die Kompetenzen des selbsternannten Denk-und-Sprechapparats des deutschen Vebrauchers hinaus.  Zum einen ist es sicher nützlich und auch wichtig, technische Produkte, Lebensmittel und andere physische Dinge, die man vor dem Kauf nicht ausgiebig ausprobieren kann, einem eingehenden und objektiven Test zu unterziehen.

Doch bei Online-Shops haben wir es mit täglich von jedem erfahr- und probierbaren Angeboten zu tun – man muß lediglich die Adresse eingeben und ein wenig herumklicken – solange man sich nicht (unabsichtlich?) bis zum JETZT KAUFEN-Button durchkämpft, ist das alles nur ein Spiel für kleine Kinder. An dieser Stelle endet aber offensichtlich der Horizont der Obrigkeiten und ihrer “uneigennützigen” Handlanger, die mit ihren Testberichten selbst gute Kasse machen:  Sie sprechen nicht von Menschen oder Mitbürgern, statt dessen von “Verbrauchern“, schulmeistern diese wie eben kleine Kinder!

Wenn jemand lesen und schreiben kann – das darf einmal vorausgesetzt werden, um einen Kaufvertrag online abzuschließen –  hat er  schon einmal das Kleinkindalter hinter sich gelassen, nicht wahr? Und das Einmaleins kann er auch schon aufsagen. Jetzt kommen wir zum wesentlichen des Kaufs – online hin, offline her – “Wenn ich in einen Supermarkt gehe, lerne ich schon dass es einen Eingang gibt, ich ein bisschen rumsuche bis ich alles habe was ich brauche, und dass ich dann zum Ausgang gehe, vor dem man eine Kasse mit einem Kassierer aufgebaut hat. Dort habe ich den Preis zu entrichten, der auf dem Etikett steht und das ganze nehme ich mit und werde damit glücklich oder auch nicht”  - Im Laden wie im Supermarkt, statt 10 gibt es vor allem 1 Gebot: DU SOLLST NICHT STEHLEN! Das wars auch schon, was ich über den Kauf im Supermarkt wissen muss.

Von wem bitteschön wird der Online-Handel so kompliziert gewünscht, dass weder die Anbieter noch die Kunden bei all den wirksamen und unwirksamen Klauseln durchsehen? Beim Einkauf im Laden braucht man lediglich einen Einkaufszettel dabei, wieso also im Online-Shop ein dickes Gesetzbuch? Dabei ist es doch soooo einfach: “Geld–Ware–Auf Wiedersehen”! Natürlich bekommt es doch wirklich JEDER mit, der im Internet etwas kauft, dass man die Ware nicht sofort in den Händen halten kann (noch nie wurden Fragen laut wie: wie schwer fühlt sich eine Datei an? Kann man sie mit der Hand tragen oder braucht man einen Beutel?).

Kommen wir noch kurz mal zum Punkt der Qualität und dem Nutzen der Ware zu sprechen: Man kann Online also die Ware nicht anfassen – aber in wirklich JEDEM Online-Shop kann man mindestens eine Abbildung oder Hörprobe, eine Bezeichnung und eine Beschreibung davon sehen.  Ergänzt durch technische Daten und den Preis hat man schon mal eine Entscheidungsgrundlage. Wenn man sich trotzdem nicht schlüssig ist – der nächste Online-Shop ist wirklich nur einen Browser-Tab und eine Google-Suche weit entfernt! Jeder, der online Waren bestellt, sollte sich jedoch auch aufgrund der gewonnenen Information seine Kaufabsicht klar überdacht haben – ich selbst habe im Supermarkt oft schon (neu)gierig zugegriffen und das Produkt dann nach einigem Wiegen und Wägen wieder ins Regal zurückgelegt. Jeder ist frei und selbst verantwortlich in seiner Entscheidung! Auch in dem Fall, dass er das letzte Geld dafür ausgegeben und dann zu Hause Prügel bezogen hat.

Für alle die es noch nicht wissen: man kann in einem Online-Shop beliebig viele Artikel beliebig oft in den virtuellen Warenkorb legen – alles nur Kinderspiel! Erst wenn man die zwei folgenden Barrieren erfolgreich “durchbrochen” hat (ich sage das, weil dies nachweislich einigen Zutuns bedarf), hat man dem Kauf und der Verpflichtung zur Bezahlung zugestimmt: man hat den KAUFEN-Button (englisch: “Checkout”) geklickt UND wichtige Daten wie Name, Adresse, Bankverbindung oder Kreditkarte angegeben – ab diesem Punkt ist die Lieferung der Ware beauftragt. Ein Versehen kann hier kaum angenommen werden. Lediglich ein gut sichtbarer letzter Warnhinweis sollte hier zu den Verpflichtungen des Online-Anbieter zählen. Gekauft – Danke – Nächster Kunde bitte!

Zu den Aufklärungs-”Pflichten” des Anbieters sollten also eine ausreichende Beschreibung, Abbildung oder Kostprobe des virtuellen Produkts zählen, eine Übersicht über alle erforderlichen Schritte bis zur Auslieferung des Produkts und der sehr wichtige (und gern im Gewirr der deutschen AGBs untergehende) Hinweis, dass digitale downloadbare Produkte nur aus reiner Kulanz, im Regelfall aber überhaupt nicht zurückgenommen werden können. Der Grund liegt darin, dass der Käufer nicht zweifelsfrei beweisen kann, dass er nach der Rückgabe des Kaufpreises nicht doch noch Kopien bezitzt. Eine gegenteilige Regelung wäre eine in goldenen Lettern gedruckte Einladung zum Mißbrauch, und  n i e m a n d  würde Dateien (Musik, Filme, e-Books etc.)  zum bezahlten Download anbieten.

Es ist also eine Frage des Vertrauens, aber auch einer wohlüberlegten Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. AUSSER, dass die angeforderte Datei nicht heruntergeladen, die heruntergeladene nicht geöffnet oder installiert werden kann oder das Produkt sonstige im Shop nicht dargestellte Mängel aufweist – hier muss vom Anbieter nachgebessert werden, erst wenn dies nicht innerhalb der normalen Lieferzeit erfolgt, erst danach sollte man sein Geld zurückverlangen. Zwischen Erhalt und Prüfung der Ware sollte möglichst wenig Zeit vergehen! Auch bei bereits schön verpackten Geschenksendungen – lieber noch mal prüfen als zur Feier des Tages lange Gesichter!

Damit wären die Spielregeln beim Onlinekauf – Klauseln hin, Klauseln her – schon einmal grob, aber ausreichend dargestellt. Habe ich etwas vergessen? Dann bitte Kommentar abgeben!!  Noch mal meine persönlichen Tips zum Schluß:

  • vergleichen Sie das Produkt in mehreren Shops
  • Prüfen Sie in den AGB das Rückgaberecht insbesondere für downloadbare Produkte
  • Prüfen Sie VOR dem Kauf die Kontaktdaten des Anbieters, speziell die Erreichbarkeit der Shop-Hotline
  • Telefonieren oder e-mailen Sie notfalls kurz mit dem Shop, lassen Sie sich beraten
  • Lassen Sie die Finger von Shops, bei denen die Hotline mehr kostet als das Produkt
  • kaufen Sie beim allerersten Mal nichts allzu teures, möglichst nur 1 Artikel
  • prüfen Sie das gelieferte Produkt sofort auf Mängel (bei Nachnahme am besten Schäden der Verpackung fotografisch dokumentieren)
  • haben Sie ansonsten Spass mit Ihrem Produkt

Mit diesen einfachen Regeln funktioniert der Online-Handel auch ohne nadelgestreifte Klauseln und i-Tüpfelchen und jeder gewinnt!

In diesem Sinne – ein unbeschwertes und Frohes Osterfest!

GoBa

Kategorien: Allgemein, Handel & Import

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iBad News

März 19th, 2010

Wer sich ab April ein Apple’s neues iPad kauft, wird mit ihm – zumindest in nächster Zeit – nicht gar zu viel anfangen können. Einem Bericht zufolge stehen nämlich (immer noch) keine Inhalte zur Verfügung. Apple müht sich derzeit um passende Inhalte für seinen Tablet-Computer, doch die Verhandlungen mit Medienhäusern gestalten sich nach Informationen des “Wall Street Journal” aber schwierig.

Demnach zweifeln viele Fernsehstationen, Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlage daran, dass sie von einer Zusammenarbeit profitieren können oder sie verlangen zu hohe Preise. Manche Beobachter reagieren inzwischen nur noch mit Ironie auf die größte Produktinszenierung der Hightech-Industrie seit der Einführung von des Betriebssystems Windows 95 durch Microsoft im Jahr 1995.

In Deutschland steht Apple möglicherweise ein Konkurrenzkampf um die Gunst der Medien bevor. So hat das Berliner Technologieunternehmen Neofonie nach eigenen Angaben mit einem Gerät Namens “Wepad” eine Alternative zum ipad entwickelt. Gezielt spricht das Unternehmen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage an, damit sie ihre Inhalte über das Gerät verbreiten.

Die Prognosen für den Start des iPhone fallen weit auseinander: Andy Hargreaves, Analyst von Pacific Crest Securities, erwartet, dass Apple und At&T in den ersten zwei Tagen 200.000 Stück verkaufen können. „Wenn sie nur 100.000 absetzen, wäre das schlecht.“

Von den Finanzmärkten gab es unterdessen Vorschusslorbeeren für das iPhone: Der Kurs der Apple-Aktie stieg in den vergangenen Wochen unaufhörlich und trieb den Wert des kalifornischen High-Tech-Konzerns im Mai auf über 100 Milliarden Dollar.

Unterdessen spekuliert die Branche, wie AT&T und Apple es überhaupt logistisch schaffen wollen, für mehr als 100.000 Kunden an einem Wochenende die Handys freischalten zu können.

Kunden in Europa müssen sich ein weiteres halbes Jahr gedulden, um ein iPhone kaufen zu können. Vielleicht profitieren sie dann schon von Verbesserungen an dem Multimedia-Handy. So erwarten Fachleute, dass Apple die europäische Variante des iPhone auch in den schnellen 3G-Mobilfunknetzen (UMTS) funken lässt. Bislang unterstützt das Apple-Handy neben dem Datenfunk Wi-Fi nur den langsameren EDGE- Standard.

(dpa/sueddeutsche.de)

Kategorien: Business & Wirtschaft, WebBooks – NEWS

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